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Eva

Forumshexe

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1

Mittwoch, 19. September 2012, 22:05

Dana

Hallo,
Dana wird ja nun Weihnachten 15 Jahre und so langsam macht sich auch bei ihr das Alter bemerkbar.

Im Gegensatz zu Arabella - die im Alter völlig auf Oskar fixiert war - ist Dana nun immer mehr auf mich fixiert.

Wenn sie wach wird, muß sie als erstes schauen, wo ich bin, sieht sie mich, ist alles in Ordnung für sie, allerdings kann sie gut mit den anderen Madels bei Oskar bleiben und zeigt keinerlei Verlustängste. Draussen ist sie mehr und mehr auf mich konzentriert.

Kürzlich war ich mit allen Madels eine Woche bei einer Freundin. Sie kennt deren Zuhause gut und auch deren Chihuahua-Madels.
Mit den anderen meiner Madels konnte ich sie dort auch mal eine Stunde lassen (Freundin war auch daheim), und sie schmuste auch, allerdings wurde sie lt. Aussage meiner Freundin sehr unruhig und wollte sich auch nicht beruhigen lassen, als ich sie einmal für einen langen Spaziergang dort liess. Sie braucht also wohl die Sicherheit zumindest der anderen Hunde, wenn ich weg bin.

Seit einigen Wochen ist sie auf einem Auge blind, kommt aber gut damit zurecht. Im dunkeln mag sie nicht mehr gerne laufen, daher findet der letzte Spaziergang nun mit den anderen statt, Dana geht dann alleine mit mir kurz vor die Tür, macht ihr Geschäft und geht wieder rein.

Nachdem sie vor einigen Wochen die letzte der 6 Stufen im Hausflur übersehen hat (glücklicherweise ist nix passiert) hat sie nun absolutes Treppenverbot. Nach knapp einer Woche hat sie verstanden, das ich sie in der Diele auf den Arm nehme und bei der Heimkehr bleibt sie nun brav vor der Haustür stehen und lässt sich hochnehmen.

Spaziergänge von 1 - 1,5 Std. macht sie noch gut mit, allerdings kommt sie bei Chi-Treffen in grösserer Runde in die Tasche bzw. den Buggy, da sie dort aufgrund der vielen Menschen und Hunde zu leicht die Orientierung bzw. mich aus den Augen verliert und dann nicht mehr zurecht kommt.

LG
Eva+Rudel
Freude an einem Hund haben Sie erst, wenn Sie nicht versuchen, aus ihm einen halben Menschen zu machen.
Ziehen Sie statt dessen doch mal die Möglichkeit in Betracht, selbst zu einem halben Hund zu werden.
Edward Hoagland


Kontakt: eva.kroll@chihuahua.de
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Eva

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2

Mittwoch, 25. Dezember 2013, 11:26

Da Dana heute ihr 16. Lebensjahr vollendet hat, ein aktueller Zustandsbericht.



Mittlerweile ist sie auch auf dem 2. Auge fast blind. Daheim kommt sie gut zurecht, sie geht vorsichtiger/langsamer als früher durch die Wohnung, stößt aber kaum irgendwo an.
Draußen verliert sie allerdings leicht die Orientierung, sie hört kaum noch etwas, sowohl rufen als auch Handzeichen fallen damit aus. Daher geht sie seit einigen Monaten an der Leine spazieren. Obwohl sie früher nur selten angeleint war, hat sie es nach einer Woche akzeptiert und fühlt sich damit sicherer, da ich so ein wenig „dirigieren“ kann. Verliert sie die Richtung, reicht meist ein leichtes zupfen an der Leine.
Am liebsten läuft sie in bekannter Umgebung, da ist sie hoch interessiert, schnuppert sehr viel und markiert noch regelmäßig interessante Stellen. So läuft sie ca. 3 x tägl. ca. 15-20 Minuten. Vormittags und am Abend gehe ich mit ihr alleine, da hat sie alle Zeit, die sie braucht.
Beim langen Mittags-Spaziergang läuft sie immer mal ein Stück und wird dann halt getragen.

Vom Geruch her bekommt sie noch mit, wer sie anfasst, Streicheleinheiten genießt sie sehr, ebenso das Kontaktliegen mit den anderen Madels.



Ende Oktober hat sie uns einen großen Schrecken eingejagt. In der Nacht war sie arg unruhig , während sie sonst feste durchschläft. Am frühen Morgen lief sie unruhig hin und her, schüttelte laufend den Kopf, fiel dabei auch mehrmals um, schmatze etwas. Also sofort ab zum TA unseres Vertrauens. Nach eingehender Untersuchung stellte sich heraus, das sich der letzte verbliebene Backenzahn völlig entzündet hatte und offensichtlich in der Nacht anfangen hatte, stark zu schmerzen.
Glücklicherweise konnte der Zahn problemlos entfernt werden, für einige Tage Schmerzmittel und AB und am nächsten Tag ging es ihr schon wieder super.
Ansonsten ist ihr gesundheitlicher Zustand lt. TA für ihr Alter gut.

Ende November waren wir für ein Wochenende bei einer Freundin und deren zwei Chis in Freiburg.
Auch dort kam sie in der Wohnung und bei Spaziergängen gut zurecht, nur den Wassernapf hat sie, wie vermutet, dort nicht mehr gefunden. War aber kein Problem, da ich ihr einfach mehrmals tägl. Wasser angeboten habe, was bei Bedarf angenommen wurde.

Ihr Essverhalten hat sich in den letzten Monaten auch verändert. Sie war noch nie ein guter Esser, mittlerweile nimmt sie nur noch kleine Portionen. Daher bekommt sie nun 2-3 x tägl. eine Portion serviert.
Diese verspeist sie – auf einem Handtuch neben mir auf der Couch sitzend – in aller Seelenruhe. Die anderen haben das völlig akzeptiert, es wird zwar geschaut, aber kein Versuch unternommen, etwas zu stibitzen.




Wir genießen jeden weiteren Tag mit unserer alten Dame, die nun schon seit 13,5 Jahren unser Leben begleitet.

Freude an einem Hund haben Sie erst, wenn Sie nicht versuchen, aus ihm einen halben Menschen zu machen.
Ziehen Sie statt dessen doch mal die Möglichkeit in Betracht, selbst zu einem halben Hund zu werden.
Edward Hoagland


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