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Gabi

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Freitag, 20. März 2009, 14:05

Welpe mit 9 Wochen geholt

Hallo,

da wir ja das alte Forum nicht mehr lange haben, stelle ich diesen Thread, auszugsweise, hier ein, als Warnung für alle, die meinen, dass man einen Welpen schon mit 8-9 Wochen zu sich nehmen kann.

Gruß

Gabi und Mädels
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Freitag, 20. März 2009, 14:05

Hallo,
ich habe mir am freitag einen chi bei einem züchter gekauft. Er gab im internet an, das er in der zwölften woche sei. ich rief ihn an und erkundigte mich wegen ihm. Er sagte, er sei abgabebereit und ich kann dieses wochenende vorbeikommen.
Wir also hingefahren. 220 km. Als ich ihn sah, fand ich ihn doch recht klein, aber ist mein erster hund, also schwer einzuschätzen. Der züchter kam mir sehr proffessionell rüber, mit vielen kleinen tipps und wir durften uns auch alle chis bei ihm ansehen.
Na jedenfalls zu hause mit ihm angekommen, ist er gleich mit wackelndem schwanz rum gerannt. So gegen zwölf hat er einmal durchfall bekommen. In der nacht hat er sich nur übergeben bis nur noch gallensaft kam.
Ich gleich frühs mit ihm zum Tierarzt. Sie sagte er ist auf keinen fall älter als 9 wochen und er wiegt nur 590 gr.
Ich war total schockiert. Er hat eine infusion bekommen und eine spritze gegen erbrechen.
Nachmittags hat er sich wieder nur übergeben. Habe mir welpenmilch gekauft und ihm eingeflösst. Und das von der tierärztin natürlich.Abends hat er mit erhobenem schwanz die wohnung erforscht, und ich dachte, alles wird gut.
Nachts um vier wieder mit erbrechen angefangen und schlimmen duchfall ab fünf.
Habe sofort die TA angerufen, sie hat sich sofort auf den weg in die klinik gemacht. TOLL.
Er wurde da jetzt stationär aufgenommen.
Um elf soll ich nochmal hinkommen, und bis dahin ihm alle daumen dieser welt drücken.
Habe tierische angst und mache mir schreckliche vorwürfe.
Der züchter sagte, ich solle ihn wieder die 2 einhalb autostunden zurück zu seiner mutter bringen, meine TA sagte, absoluter blödsinn.
Bitte seid nicht so hart zu mir, das bin ich schon selber.
Drückt dem kleinen bitte die daumen,
lg nadine
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Freitag, 20. März 2009, 14:06

Hallo, ja habe einen impfpass in dem steht 10.11. In meinem profil stimmt nicht mehr, da ich probleme mit der züchterin hatte, kam mir nicht ganz geheuer vor.
Der züchter hat ihn mir ohne papiere verkauft, er sagte das er sie sonst nicht mehr verkaufen kann, weil die dann zu teuer werden.
Er hatmich gerade nochmal angerufen, er möchte unbedingt den kleinen selber holen, aber das ist doch nochmal zu stressig, oder?
Ich weiß auch nicht, man möchte den kleinen ja jetzt helfen und aufpeppeln.
Dann hat er gesagt, er hätte ihn noch gar nicht hergeben dürfen. Er ist doch der züchter, nicht ich.
lg nadine
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Freitag, 20. März 2009, 14:07

Hallo Nadine,

ich glaube nicht´, dass dein "Züchter" vertrauenswürdig ist, denn die Nummer mit den Papieren ist lächerlich und gelogen.

Entscheiden musst du, im Moment ist es dein hund, wenn du ihm den Züchter zurück gibst, kann es sein, dass er nicht überlebt wegen dem Stress der Fahrt, lässt du ihn in der Klinik, kann es auch sein, dass er nicht überlebt.

Gruß
Gabi und Mädels
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Freitag, 20. März 2009, 14:08

Hallo Nadine,

das ist mal wieder so eine sehr traurige Geschichte mit sogenannten "Züchtern".

Vorwürfe bringen nun rein gar nichts, und ich möchte Dir auch keine machen. Wenn Du sagst, der Kleine wiegt nur 590 g, dann ist er doch ein super Leichtgewicht. Eine Welpe mit 12 Wochen wiegt normalerweise nicht 590 g. Kam Dir das denn gar nicht komisch vor, dass er so leicht und klein war, als Du ihn abholtest? Dieser Mann hätte Dir ja sonst was erzählen können, und Du hast null Beweise. Mit den Papieren gebe ich Gabi Recht. Das ist vollkommener Unsinn. Leider bist Du drauf reingefallen. Ich verstehe aber die Sache mit dem Impfpass nicht. Ist der gefälscht oder was? Und wieso hat er ihn hergegeben, wenn er es - laut ihm selber - noch gar nicht gedurft hätte? Ich meine, was redet der für einen Stuss???

Was ich an Deiner Stelle tun würde, kann ich jetzt gar nicht sagen ... Natürlich wäre die Mutter das Beste für den Kleinen, aber ob ich ihn zu diesem Menschen zurück bringen würde, weiß ich auch nicht. Du könntest ja auch nicht jeden Tag hinfahren, um nach ihm zu schauen, oder?

Berede Dich mit Deiner TA, was die meint, ob diese Fahrt ok wäre in der jetztigen Situation.

Ein nochmaliger Appell an alle, sich doch vernünftige und seriöse Züchter zu suchen!!! Zum Wohle des Hundes!!!

Dir wünsche ich in jedem Fall, dass Du die richtige Entscheidung triffst und es dem Kleinen gut geht - so oder so!

Liebe Grüße, Bille + Jamie *** "Die Treue eines Hundes ist ein kostbares Geschenk, das nicht minder bindende moralische Pflichten auferlegt als die Freundschaft eines Menschen" (Kurt Lorenz)
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Freitag, 20. März 2009, 14:08

Hallo,
danke für eure vielen antworten.
Meine TA hat mich gerade angerufen und gesagt, sie nimmt ihn heute mit nach hause, bis morgen, und kümmert sich intensiv um ihn.
Bin so begeistert von meiner TA.
Den züchter habe ich angerufen und gesagt meine TA sagt, man könne ihn nicht nochmal diesen langen fahrtweg aussetzen. Es tut ihm alles furchtbar leid (so seine aussage), und er beteiligt sich natürlich an der rechnung.
Die TA ruft mich heut nachmittag an, wie es ihm geht. Zur not lass ich ihn natürlich noch einen tag länger da.
Ihn wieder wegzugeben fällt mir viel zu schwer. ich habe seit zwei tagen nicht geschlafen, sondern mich konstant um ihn bemüht. Nachts natürlich immer versucht wasser einzuflösen, wenn er wieder gebrochen hat, sauber gemacht, wenn er mein bett "beschissen" hat, abgezogen.....
Es war echt hart....aber er ist jetzt in guten händen.
lg nadine
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Freitag, 20. März 2009, 14:09

Hallo Nadine,
solange der Welpe ärztliche Behandlung braucht, würde ich ihn auf keinen Fall zurückgeben, das wäre lebensgefährlich.

Mich wundert aber ein wenig, dass der Züchter dazu bereit ist (denn wenn er verantwortungsvoll gewesen wäre, hätte er den Welpen bei dem Gewicht erst gar nicht abgeben dürfen) und ich befürchte, dass er lediglich die Beweislage zu seinen Gunsten steuern will. Denn sollte der Welpe beim TA versterben, womit man leider auch rechnen muss, könntest du ihn verklagen, da er ja sofort mit Durchfall/Erbrechen reagiert hat! Obendrein ist jeder Tag in der Klinik mit Kosten verbunden, für die er ggf. auch Grade stehen muss. Ich befürchte daher, dass es nicht um das Wohl des Welpen geht, wenn er ihn zurückholen will. Lass dir auf jeden Fall alles schriftlich geben vom TA für alle Fälle.

Was du hoffentlich aus der Geschichte gelernt hast ist, dass es nicht nur wichtig ist, dass das Alter stimmt, sondern auch das Gewicht, unter 800 g würde ich auch einen 12 Wochen alten Welpen nicht holen!!! Und alles darunter ist unakzeptabel, dann muss der Welpe ggf. sogar noch einige Wochen länger beim Züchter bleiben. Ein stabiles Gewicht sind 1000 g und wenn man sich vorher mal ein Kg Mehl in die Hand nimmt, dann merkt man genau, ob ein Welpe nur 500 - 600 g wiegt.

Offensichtlich stimmt aber auch das Alter nicht, sofern im Impfpass falsche Angaben sind, würde ich den mal genau prüfen lassen von deinem TA oder z.B. indem man beim impfenden Tierarzt anruft. Manchmal tragen die Tierärzte nicht selber alle Daten ein, sondern kleben nur den Aufkleber hinein und unterzeichnen und überlassen die Schreibarbeit dem Züchter. Der TA könnte aber in seinen Unterlagen das richtige Wurfdatum haben und mit den Daten im Impfpass vergleichen! Eine Frage wie: Können Sie mir sagen, wie alt der Welpe sowieso ist, der bei ihnen zum Impfen war, ich kann leider den Geburtstag nicht lesen (kaffee drüber gelaufen)? würde genügen.

Ich danke dir aber, dass du hier deinen Fall geschildert hast, weil jede solche Schilderung wird hoffentlich immer mehr Welpenkäufer auf das Problem der frühen und untergewichtigen Abgabe aufmerksam machen, da es ja leider immer noch von vielen Züchtern als Ausnahme hingestellt wird.

Zum Thema Ahnentafel. Allein diese Äußerung hätte dir zeigen müssen, dass es sich um keinen seriösen Züchter handelt. denn ein Züchter, der in einem vernünftigen seriösen Verein züchtet, darf gar nicht ohne Papiere züchten. Tut es dennoch, würde er wegen illegaler Würfer eine Strafe bekommen oder gar aus dem Verein fliegen. Die Ahnentafel dient nämlich unter andem (viele Gründe) auch dazu, zu verhindern, dass die Mutterhündin einen Wurf nach dem anderen aufziehen muss. In der Regel wird bei guten Vereinen darauf geachtet, dass die Hündin höchtens einen Wurf pro Kalenderjahr oder pro 12 Monate hat, bei größeren Würfen oder Kaiserschnitt wird sogar eine noch länger Pause vorgeschrieben. Ahnentafeln bekommt man natürlich nur für gemeldete Würfe. Hat der Züchter als die Zuchtpause nicht eingehalten und würde den Wurf, wie es seine Pflicht wäre, melden, bekäme er eine Strafe (z.B. doppelte Eintragungsgebühr und längere Zuchtpause). Dies zu umgehen ist in den Vereinen ein noch größeres Vergehen und wird noch strenger bestraft, teils mit Rauswurf. Aber natürlich lässt sich erst dann richtig Geld mit Hundezucht verdienen, wenn der Züchter sich nicht an die Pausen hält und die Hündin jede Läufigkeit werfen lässt. Er ist dann aber gezwungen, sie ohne Papiere zu verkaufen und leider fallen auf diese Masche immer und immer wieder Käufer herein, weil sie meinen, sie brauchen ja keine Papiere. Die Papiere sind aber dazu da, die Mutterhündin zu schützen und eine tierschutzgerechte Zucht zu ermöglichen (neben dem Ahnennachweis und anderen Dingen).

Bei einem Autokauf, weiß jeder, ein Auto ohne Fahrzeugpapiere, muss gestohlen sein, da stimmt was nicht. Beim Hundekauf ist es ähnlich, es stimmt was nicht, wenn ein angeblicher Züchter vereinsmäßig züchtet und dann keine Papiere vorweisen kann. Entweder der Verein taugt genauso wenig wie der Züchter, oder der Züchter züchtet illegal.

Falls du herausfinden kannst, in welchem Verein dein Züchter züchtet, kannst du den Zuchtleiter dort ja mal informieren.

Ich drück deinem Kleinen alle Daumen, dass er alles gut übersteht.

Gruß Gabi
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Freitag, 20. März 2009, 14:09

Hallo,
also hier der neuste stand der dinge.
Er ist ja bei der TA zu hause. Leider behält er bei ihr auch nichts im magen, so dass sie ihm jetzt einen venenzugang legen musste und am tropf ist. Sie sagt, das gute ist, das er beim pinkeln aufsteht und seine umwelt auch noch mitbekommt. Leider ist er noch nicht so stabil, das sie ihn in die klinik fahren kann, da sie ihn unbedingt röntgen möchte. Sie glaubt zwar nicht, das was im magen ist, da er weich ist, aber sie will sicher gehen.Wenn doch etwas im magen sein sollte, müsste er operiert werden, wobei sie auch nicht weiß, ob er da die narkose überleben wird.
Ich weiß dann auch nicht mehr weiter. Eigentlich müsste er mir das geld sofort wieder geben.
Kann man das verlangen, einen großen teil? und wenn er stirbt?
Ich meine ich habe kein problem das beim TA zu bezahlen, aber eine OP? Ich habe ihn doch erst zwei tage.
Ich kann ihm nur weiter die daumen drücken.
Traurige grüße nadine
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Freitag, 20. März 2009, 14:10

Hallo Nadine,

ich glaube nicht, dass er was im Magen hat. Das ist so typisch für zu früh abgegebene Welpen, solche Fälle kenne ich leider zur Genüge, das ist einfach nur der Stress und das schwache Immunsystem, dass sofort jeden Infekt annimmt.

Er braucht Infusionen und Geborgenheit. Ich finde es ganz prima von der Tierärztin, dass sie ihn mit nach Hause genommen hat, so hat er wirklich die allerbesten Chancen durchzukommen. Wenn er die nächsten drei Tage durchhält, hat er gute Chancen es zu schaffen.

Mach dich wegen der Operation nicht verrückt, ich kann mir das wirklich nicht vorstellen, dass es an einem Fremdkörper liegt.

Wegen der Ersatzansprüche, da hast du durchaus gute Chancen, ich würde einen Rechtsanwalt einschalten. Ich kann mir gut vorstellen, dass er den Kaufpreis rückerstatten und die Tierarztkosten bezahlen muss sowie Aufwendungen/Speseb für die Abholung.

Gruß Gabi
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Freitag, 20. März 2009, 14:10

Hallo,
also erstmal danke für die lieben mails.
Die TA hat mich gerade angerufen und gesagt er habe keinen fremdkörper im magen. Leider hat er wieder durchfall bekommen. Sie glaubt, das er staupe hatte, als er diese woche am montag damit geimpft wurde.Da war dann die impfung zuviel.
Habe den züchter angerufen und gesagt wenn er es nicht schafft, möchte ich das ganze geld wieder haben, hab ja auch noch tierarztkosten zu tragen. Das sieht er auf keinen fall ein. Ich habe ihm jetzt gedroht das ich mich an seinen verein wende, da er auch so ein leichten welpen abgegeben hat. Er hat gesagt, ich habe mich beim kauf doch von seiner gesundheit überzeugen können.
Also ich will natürlich das der kleine es schafft, nur die TA hat nicht mehr so viel hoffnung. Schon noch ein wenig, sonst könnte sie ihn ja nicht behandeln, aber es sieht immer schlechter aus.
lg nadine
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Freitag, 20. März 2009, 14:11

Hallo Nadine,

wie gesagt, ich glaub weder an Fremdkörper noch an Staupe, sondern, das typische Bild eines Welpen, der zu früh und leichtgewichtig abgeben wurde, der dem Stress nicht gewachsen ist und dessen Immunsystem maßlos überfordert ist, da sind ganz normale Keime, wie sie in der Umwelt vorkommen schon Auslöser für eine Darminfektion mit so gravierenden Folgen. Es ist deshalb ganz wichtig, dass er Geborgenheit bekommt, je fürsorglicher die medizinische Intensiv-Versorgung ist, desto besser seine Chancen.

Ich hoffe, er schafft es!

LG Gabi
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Freitag, 20. März 2009, 14:11

Hallo,
ich warte im moment noch auf den anruf von der TA, wie er die nacht bei ihr überstanden hat.
Mich hat das alles bis jetzt total mitgenommen, hab nichts mehr gegessen, wiege über 1,5kg weniger.Bin total fertig, kann ja kaum noch schlafen.Muss immer an den kleinen denken.....
Ja er ist in einem verein, hab ihn nochmal gefragt. Er hatte ja im keller bei sich noch einen wurf, der 4 wochen jung war.
Er hat mich gestern noch angerufen und gesagt, er gibt mir das geld zurück, wenn es so schlimm kommen sollte.Er kann es sich aber nicht leisten, da er das geld schon ausgegeben hat. Ein kind heiratet von ihm.
Na jedenfalls will er es mir in raten wiedergeben. Ich weiß nich....
Aber noch denke ich da nicht dran, ich will nur, das der kleine gesund wird.
Ganz lieben dank an euch alle
Traurige grüße nadine
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Freitag, 20. März 2009, 14:13

Hallo,

sie hat mich gerade angerufen und mir gesagt, das er es nicht geschafft hat.

Der arme kleine. Ich weiß grad nicht mehr weiter. hatte ihn zwar nur zwei tage, aber hatte ihn so lieb gewonnenn

Nur noch Tränen.

lg nadine
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Freitag, 20. März 2009, 14:13

hallo,
das mit deinem kleinen, tut mir auch sehr leid.
ABER ES IST NUN SCHON DER ZWEITE WELPE.....IN KURZER ZEIT,WO STERBEN MU?TE......

INFORMIERT EUCH VORHER.....KAUFT KEINEN ´WELPEN ....NACH FARBEN...WIE IN EINEM
KATALOG......
SONDERN....SCHAUT EUCH DIE LEUTE GENAU AN,BESUCHT EUREN WELPEN ÖFTERS,
DANN ERST KAUFEN.
Es ist schrecklich,immer wieder das Leid...der kleinen Welpen.....es sind doch Lebewesen.

Lg Rina
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Freitag, 20. März 2009, 14:14

Hallo ihr lieben,
vielen dank für eure lieben worte.
Habe gerade mit dem züchter telefoniert.

Er möchte ein foto von dem toten hund, ich kann ihm ja sonst was erzählen.

Ich wußte gar nicht was ich sagen sollte vor schock. Ich konnte ihn mir ja nicht nochmal bei der TA anschauen. Das hätte ich nicht verkraftet. Na jetzt soll mir die TA eine bescheinigung geben, das er wirklich tot ist.
Das geld gibt er mir aber wieder. Jeden monat 100 euro. Kann ich ja auch ne weile warten bis das wieder zusammen ist.
Die TA sagte, nur stress kann das nicht gewesen sein. Pavo,Staupe? Sie weiss es nicht genau und eine obduktion wollte ich nicht machen lassen.
Hatte jetzt mit einer anderen züchterin gesprochen und sie sagte, ich müsse meine wohnung komplett reinigen, sonst kann sich der nächste auch anstecken. hab jetzt davor natürlich voll panik.
lg nadine
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Freitag, 20. März 2009, 14:15

Hallo Nadine,

auch wenn dein TA es nicht glauben will. Es ist so! Die wenigsten Tierärzte haben Erfahrung mit so kleinen Chihuahuawelpen.

Ich kenne ZIG Fälle, wo die jungen Welpen wirklich nur deswegen gestorben sind, weil sie viel zu früh und viel zu geringgewichtig in ein neues Zuhause gekommen sind (sie haben nicht selten Todesangst, insbesondere wenn sie auch noch alleine gelassen werden oder aber andere Tiere im Haushalt sind oder Kinder) und oft werden sie dann auch noch vom Tierarzt falsch behandelt, sie bräuchten nur sofort Geborgenheit, Infusionen und Wärme, stattdessen werden sie entwurmt, geimpft und nicht sofort intravenös ernährt.

Die Welpen sind so unter Stress, dass das Immunsystem zusammenbricht und sie sich jedes kleine Bakterium annehmen bzw. normale Bakterien sich so stark vermehren, dass sie krankhaft werden. Ein normaler Hund kann normalen Umweltbakterien wiederstehen, nicht aber ein solcher Hund, der meistens beim Züchter noch nie draußen war, die sind typischerweise im Keller gehalten und haben noch nicht mal frische Luft um die Nase gehabt.

Ein Welpe unter Stress frisst nicht und wenn er frisst, kann er nicht verdauen, auch das allein ist schon lebensgefährlich.

Ganz typisch der Verlauf, innerhalb weniger Stunden treten die ersten Krankheitssymtpome auf, meist innerhalb der nächsten zwei drei Tage sterben solche Welpen.

Nur weil es immer und immer wieder niemand glauben will, dass es so ist, werden immer und immer wieder, Welpen so früh und untergewichtig geholt und jeder kann dann sein eigenes Lehrgeld bezahlen, der Welpe natürlich mit seinem Leben. Ich kann es immer und immer nur wiederholen. HOLT EUCH KEINE SO GERINGGEWICHTIGEN UND SO JUNGE WELPEN! Ein Chiwelpe sollte nicht unter 12 Wochen alt sein und mindestens 800 - 1000 g wiegen, wiegt er weniger, muss er eben noch länger bein Züchter bleiben. Ein Welpe von unter 700 g ist absolut indiskutabel, die allermeisten Welpen mit so einem Fliegengewicht sind dem Tod geweiht. Kein Züchter, der auch nur einen Funkten Liebe für seine Welpen übrig hat, wird einen solchen Welpen abgeben!

Es war weder Staupe noch Parvovirose, glaub mir! Staupe oder Parvo hat eine Inkubationszeit von 4 - 10 Tagen, da müsste er sich beim Züchter angesteckt haben und bei ihm jetzt auch alle anderen Welpen krank sein. In der Regel sind die Welpen beim Züchter isoliert unter der "Käseglocke", da kommen solche Krankheiten nicht vor.

Im Grunde weiß ich bei jedem solchen Hilferuf-Posting schon zu 90 % im Voraus, das es so ausgehen wird, ich brauch nur das Alter und das Gewicht lesen, aber man will die Hoffnung ja nicht aufgeben. Wenn man großes Glück hat an einen sehr guten Tierarzt zu kommen (und dein Eindruck hatte ich hier) und wirklich sofort zum Tierarzt gegangen ist, statt noch einen Tag zu warten und der Welpe ein Kämpfer ist, nur dann kommt er durch.

Aber selbst wenn es Parvo oder Staupe gewesen wäre. Auch dann liegt es NUR DARAN, dass der Welpe zu früh aus dem Rudel genommen wurde. Denn wäre er beim Rudel geblieben und erst mit der zweiten Impfung nach 12 Wochen abgegeben worden, wäre er gegen diese Krankheiten gut geschützt gewesen und dass weiß ein guter Züchter und wird allein schon deshalb keinen seiner Welpen unzureichend geimpft abgeben. Auch das ist ein Grund, sich keine so jungen Welpen zu holen!!!

Wieso geht man so ein Risiko ein? Ich werde es niemals begreifen! Der Welpe und der Käufer hat in aller Regel NUR Vorteile, wenn er erst mit 12 Wochen geholt wird, es gibt KEINERLEI Vorteil für den Welpen, schon unter 12 Wochen geholt zu werden. Den Vorteil hat nur der Züchter! WARUM VERDAMMT NOCH MAL TUT MAN ES TROTZDEM?

Ein Chi ist der kleinste Hund der Welt, er ist als Welpe nicht mit anderen Rassen vergleichbar, er ist im Welpenalter sehr empfindlich und obendrein in vielen Dingen ein Spätentwickler.
Andere Rassen werden im Alter von 5 - 6 Wochen von der Muttermilch entwöhnt. Macht man das bei Chiwelpen sterben sie wie die Fliegen, sie sind in dem Alter einfach noch nicht so weit. Ich kannte z.B. mal eine Schäferhundezüchterin, die hat drei Würfe Chis gemacht und dann die Zucht aufgeben, weil sie angeblich so empfindlich waren. Auf meine Rückfrage stellt sich heraus, dass sie die Welpen wie Schäferhundwelpen mit 5 -6 Wochen komplett von der Mutter getrennt hat, nach einer Woche waren immer alle tot. Dabei muss man den Chi-Welpen einfach nur etwas mehr Zeit lassen, bzw. sie so behandeln als wären sie noch 3 - 4 Wochen jünger als größere Rassen.

Gruß Gabi
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Freitag, 20. März 2009, 14:19

Hallo,

so traurig dieser Thread auch ist, so hoffe ich doch, dass er als Warnung für alle anderen dient. Nadines Welpe ist kein Einzelfall, in den letzten Jahren hatten wir zig Welpen die es nicht oder nur knapp geschafft haben. Der Grund war immer derselbe...zu früh und zu leicht vom "Züchter" geholt.

Ein guter Züchter wird euch niemals einen Welpen mit 8-9 Wochen oder gar noch jünger geben, bzw. keinen Welpen, der unter 1000 gr. ist.

Das Abgabealter sollte mindestens 12 Wochen betragen. Bei kleineren Chis mit wenig Gewicht natürlich später.

Gruß Gabi
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elkoalex

unregistriert

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Mittwoch, 22. April 2009, 13:13

Mexi mit 8 Wochen!

Hallo!
Unseren Mexi konnten wir mit 8 Wochen abholen, aber auch nur, weil die Züchterin ihren Tierarzt gefragt hat und der meinte, das das ok sei!?
Bei Kiara wollten wir es jetzt anders machen, da ich überall lese wie wichtig die zeit bis zur 12. woche bei der mutter ist. Sie können wir mit der 12. woche in zwei wochen abholen. Aber schon komisch das sogar der tierarzt sagt, nach der 8. woche ist ok!?

Justyna

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19

Mittwoch, 22. April 2009, 14:21

Hallo,

das Problem mit den Züchtern ist mir leider bekannt.
Ich hätte das nie für möglich gehalten, so enttäuscht zu werden und dabei wollte man grad das Richtige tun!
Die Erfahrung werde ich niemals vergessen...

Aber grad die Erfahrung, gibt mir vieles zu bedenken, was den Chihuahua-Kauf betrifft!
Zum Züchter möchte ich nicht, welche Möglichkeit bleibt mir noch offen?
Schließlich lernt man aus Fehlern...

Liebe Grüße,
Justyna

dine2712

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20

Mittwoch, 22. April 2009, 19:06

Hallo,

war jetzt sehr erstaunt,meinen beitrag von vor einem Jahr noch einmal zu lesen. Es war wirklich sehr traurig...
Habe jetzt einen Chi von einer Züchterin und habe beim abholen sogar sein Gewicht kontrolliert, 1,3kg.
Unter 1kg hätte ich ihn nicht mitgenommen.
Schade das ich auf kosten dieses kleinen Hundes erst daraus gelernt habe...
LG Nadine

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