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Gabi

Forumshexe

  • »Gabi« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 6 460

Registrierungsdatum: 5. November 2008

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1

Freitag, 19. August 2011, 17:32

von selbsternannten Hundetrainern bis hin zu Hundeflüsterer/Hundenannys - ihre Methoden, ihr Können, ihre Arroganz

Hallo,

da in einem aktuellen Thread gerade wieder über einen amerikanischen Hundetrainer diskutiert wird, möchte ich mal ein allgemeines Thema zu all diesen selbsternannten Hundetrainern eröffnen. Als erstes möchte ich klarstellen, dass es den Beruf Hundetrainer in keiner anerkannten Form in Deutschland gibt. Natürlich werden zig Seminare angeboten um HT zu werden, es werden Urkunden, Diplome usw. verteilt und viele machen natürlich auch damit Werbung, dass sie bei Hundeschule xy ihre Kurse gemacht haben.

Letztendlich ist es egal wie man behauptet Hundetrainer geworden zu sein oder auch Besitzer einer Hundeschule usw.. Die einen behaupten Dominanz ist die Ursache für jedes Problem, die anderen raten ganz schnell zur Kastration (als Allheilmittel), bei anderen liegt es grundsätzlich an der mangelnden Bindung zum Halter gääääääääähn......usw. usw.

Natürlich schreibt auch fast jeder von diesen Supergurus ganz schnell ein Buch oder dreht diverse Videos, gibt Interviews usw........und wenn man dann genauer hinschaut, stellt man fest, sie kochen alle nur mit Wasser, über so manche angewandten Methoden möchte ich mich gar nicht auslassen, die sind schon so abartig, dass einem schlecht wird.

Natürlich haben einige ein paar Erfolge mit ihren Methoden, denn in einem sind sich alle einig, egal mit welcher Methode sie es erreichen wollen - Konsequenz - und die ist wie immer in der Erziehung das A und O.

Aber was passiert, wenn der Halter es nicht kapiert oder nur während der Übungsstunden und zu Hause wieder in sein altes Schema fällt, die Probleme bleiben oder verstärken sich. Auch finde ich es erschreckend wie schnell viele Hundehalter einem neuen Guru hinterherlaufen, nur weil er sich gut verkauft bzw. gezielt in Szene setzt.
Auch hier in diesem Forum haben/hatten wir schon User, die von einer Hundeschule zur anderen gelaufen sind, von einem Trainer zum anderen und was hat sich im Alltag geändert, meist gar nichts, ganz einfach, weil sich die Halter nicht geändert haben.

Ich möchte eins mal ganz deutlich sagen, der größte Fehler in der Hundeerziehung ist der Halter ;) . Niemand wird als perfekter Hundehalter (gibt es auch nicht) geboren, aber wir alle können unser Wissen und unser Verhalten so erweitern, dass wir ein stressfreies Leben mit unseren Hunden führen können. Niemand ist perfekt, weder wir Halter noch unsere Hunde. Jeder muss für sich selber wissen, was er von sich und seinem Hund erwartet, braucht und wie er es umsetzt.

Aber bitte glaubt nicht jeden Scheiß (Tschuldigung), der im Fernsehen von irgendwelchen Profis gezeigt wird, glaubt nicht alles was in irgendeinem "Fachbuch" veröffentlicht wird usw. usw. Bildet euch eine eigenen Meinung, seid immer gewillt dazuzulernen und hinterfragt euch, eure Hunde und die Trainer kritisch bezüglich Motivation, und Methoden. Wichtig ist auch, hat der Trainer wirklich selber Erfahrung mit Hundehaltung, wie lange, was für Hunde, hat er selber wirklich schon mal Problemhunde übernommen und hinbekommen usw. usw. Wo lebt der Hundetrainer, passen seine Erfahrungen zu eurem Lebensumfeld - z.B was nützt es mir bei jemanden zu trainieren, der in der Pampa wohnt und ich wohne in der Großstadt, die täglichen Probleme eines Großstadthundebesitzers sind ganz anders als die eines auf dem Land lebenden usw. usw.

Wir hier im Forum können auch nur insofern Ratschläge geben, als wir persönliche Erfahrungen gemacht haben und eine Situation via Posting beurteilen können. Natürlich raten wir deshalb oft zu einem Hundetrainer, geht auch nicht anders, wenn der User überfordert ist mit was auch immer für einer Situation, aber dann muss der User sich einen guten Hundetrainer suchen und dass ist meist sehr schwer.

Eva und ich z.B. halten schon so viele Jahre Hunde, wir würden nie behaupten unsere Hunde sind perfekt erzogen, warum auch, es wäre gelogen :D , aber wir leben beide äußerst harmonisch mit unseren Hunden und sind mit dem wie sie sind zufrieden (im großen und ganzen :D ). Und wir würden auch nie auf die Idee kommen uns als die Erziehungsexperten aufzuspielen, wie so manch andere Forenbetreiber.

Womit wir wieder beim Ausganspunkt sind - jeder Depp kann sich Hundetrainer nennen, sich damit profiliere oder Geld scheffeln und nur die wenigsten wissen wirklich wovon sie reden.

Denkt mal drüber nach, diskutiert mit mir und vielleicht findet sich ja der eine oder andere gute Tipp bezüglich Trainer für uns alle.

Mein Fazit aus all diesen Trainingsmethoden ist nach wie vor dasselbe - ich ziehe mir aus allem was ich höre, sehe, lese - dass raus, was für mich logisch, realistisch, auf meine Situation passend und umsetzbar ist. Und natürlich nur die Sachen, die "sanft" sind.

LG Gabi und ihre schlecht erzogenen Mädels ;)
Zeig einem schlauen Menschen einen Fehler auf und er bedankt sich - Zeig einem dummen Menschen einen Fehler auf und er beleidigt dich

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Carolin

unregistriert

2

Freitag, 19. August 2011, 19:58

HI

Ich schaue einfach, wie es dem Hund dabei geht. Meine waren ja alle bei einer Hundetrainerin und sie wirkten alle zufrieden und ausgeglichen danach.

Ich war auch schon mit meiner ersten Hündin bei nem Trainer, da liess sie das Schwänzchen hängen. Da merkte ich, es tut ihr nicht gut. Sie war eine sehr liebe und ruhige Hündin, und das einschüchtern war mir da echt zu heftig.

Aber ist wie in der Schule auch, was nützt ein Lehrer, wenns die Eltern nicht auf die Reihe bekommen. Da ich zu wenig an Mimi arbeite oder einfach bei vielem zu langsam bin, manchmal auch denke, es wird schon werden is sie immernoch recht unerzogen;-)

moskito

unregistriert

3

Freitag, 19. August 2011, 20:37

Hallo Gabi

ich muss dir 100% Recht geben. Vor allem gibt es nicht "die" eine Methode die für alle Hunde anwendbar ist. Was der Eine gut verkraftet , bringt den Anderen schon an seine Grenzen. Da gibt die Sensibelchen, die bei einem lauten Wort schon vor Angst zittern, und es gibt auch die Rabauken, an denen vieles abprallt. Also muss auch die Ausbildung auf den Hund zugeschnitten sein, und kann nicht nur nach einem bestimmten Muster erfolgen.
Mein Wolfshund war auch so ein Mimöschen. Der macht nichts was er nicht durfte, und hörte ohne das ich ihm ganz bewusst etwas bei gebracht habe. Der hat in seinem ganzen Leben, nicht ein böses Wort von mir gehört.
Meine Bulldogge, wollte im wahrsten Sinne des Wortes, mit dem Kopf durch die Wand. Der brauchte eine sehr konsequente Erziehung, in der Hundeschule, und auf dem Hundeplatz. Es hat uns beiden viel Spaß gemacht, und er war ein sehr gelehriger Schüler. Obwohl die Rasse als schwer erziehbar gilt. Im Großen und Ganzen kann man aber sagen, der war echt Nervenstark.
Also für beide Hunde die gleiche Erziehungsmethode, wäre mit Sicherheit in die Hose gegangen.
Man muss seinen Hund schon sehr gut kennen, und verstehen, und der Hund muss sich geborgen, und zu Hause fühlen, dann klappt es auch mit der Erziehung. Denn kein Hund macht etwas ,um uns zu ärgern. Das können nur Menschen. Und man sollte auch nicht zu viel erwarten, sonst ist man schnell enttäuscht. Ein Hund ist kein Roboter.

Frodo

Chifreund

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4

Freitag, 19. August 2011, 21:16

Liebe Gabi, gibts einen " Danke"- Button? Nein? Dann eben so: DANKE!

Du sprichst mir aus der Seele! Ich glaub, ich hab bei Frodo alles falsch gemacht, was ich falsch machen konnte. Aber dennoch ist mein Knutschi ein kleiner, fröhlicher Hund geworden! Ich hab ihn eben wachsen lassen :D !
Viel Grüße

Tanja und Frodo

Amy

Chifreund

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5

Freitag, 19. August 2011, 21:25

DAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAKNE GABI!!!!!!!!!
LG von Julie

6

Freitag, 19. August 2011, 22:13

Hallo,

ich persönlich habe bisher eigentlich nur positive Erfahrungen mit Hundetrainer/Hundeschule gemacht.

In der Hundeschule wurde mir in den ersten paar Stunden von der Trainerin sofort erklärt, dass wir hier sind, damit ICH etwas lerne (und nicht der Hund). Denn der Hundehalter macht Fehler und nicht der Hund - wenn mein Verhalten dem Hund gegenüber also in Ordnung ist, dann gibts grundsätzlich auch kein Problem mit dem Hund...

Von allen Hundetrainern (auch in anderen Foren) mit denen ich geredet habe (oder deren Videos ich gesehen habe) wurde immer davon gesprochen den Hund mit Liebe, Respekt und (natürlich auch) Konsequenz zu erziehen. Der Hund darf nicht bestraft werden, nicht geschimpft werden, nicht angeschrien werden und es dürfen keine Aggressionen dem Hund gegenüber vermittelt werden.
Sollte der Welpe z.B. in die Wohnung pinkeln, dann darf meine einzige Reaktion darauf sein, dass ich mir selber auf den Kopf hau, weil es meine Schuld ist, dass er in die Wohnung gepinkelt hat, nachdem ich zu spät reagiert habe - der Hund hat also keine Schuld, sondern der Halter.

Also mein persönlicher Eindruck von den Hundetrainern, mit denen ich bisher direkt (oder indirekt) zutun hatte, war kein negativer oder arroganter... sondern lediglich, dass diese eine liebevolle Erziehung vermitteln wollten... und veraltete Erziehungsmaßnahmen, die noch mit Strafe einhergehen aus der Welt schaffen möchten...
...aber hierbei handelt es sich, wie gesagt, um MEINE PERSÖNLICHE Erfahrung...

Liebe Grüße,
Sabi
..Chihuahuas sind Engel ohne Flügel..

http://www.wix.com/sabi36/chi-prince-charles

Eva

Forumshexe

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7

Freitag, 19. August 2011, 22:39

Hallo Gabi,
sehr guter Beitrag.

@all,
Oskar und ich haben nun (mit den 5 hier lebenden Madels) mit 14 Chis unser Leben geteilt.

Davon zogen 2 als Welpen ein, 2 als Junghund, alle anderen erwachsenen, sowohl direkt vom Züchter, als Notfall bzw. aus dem Tierheim.

Darunter waren Hunde, die völlig problemlos waren, Hunde mit diversen Macken und (meine Sicht) echte Problemfälle und ein sehr kranker Hund.

Wenn ich eines gelernt habe in all den Jahren mit all den völlig unterschiedlichen Charakteren:

Was Erziehungstechnisch bei Hund A geklappt hat, ist möglicherweise der völlig falsche Ansatz/Weg bei Hund B.

Also musste ich immer wieder alles neu überdenken, den Hund genau beobachten, mich auf den jeweiligen Charakter einlassen und versuchen, den für diesen Hund richtigen Weg des Zusammenlebens bzw. der Erziehung zu finden.

Ich habe sicher nicht die perfekt erzogenen Hunde, aber wichtig ist mir, das das Zusammenleben reibungslos klappt.

Und wenn ich dann immer wieder von diversen selbsternannten Hundetrainern, Hundeflüsteren und dergl. lese, die oft eine Linie verfolgen, sei es die fehlende Bindung, beim anderen die Dominanzschiene, bei anderen gehts nur mit Clicker, dann frage ich mich manchmal, warum manche Halter nicht mal ihren gesunden Menschenverstand einschalten, ihren Hund beobachten, auf ihr Bauchgefühl hören, statt jährlich einem neuen selbsternannten Guru hinterherzulaufen, diesen für einige Zeit in den Himmel loben, weiterhin Probleme haben und zum nächsten laufen, der dann wieder ach so toll ist.

Vor einiger Zeit bin ich in einem Gespräch gefragt worden, ob ich nicht Hundetrainer werden will, bei meiner Erfahrung.

Meine Antwort darauf war, das ich meine bisher gesammelten Erfahrungen keinesfalls aus ausreichend finde und ich mich keinesfalls in die Rige diverser selbsternannter (von keinem festen Berufsbild geprägten) Trainer einreihen möchte.

LG
Eva+Rudel
Freude an einem Hund haben Sie erst, wenn Sie nicht versuchen, aus ihm einen halben Menschen zu machen.
Ziehen Sie statt dessen doch mal die Möglichkeit in Betracht, selbst zu einem halben Hund zu werden.
Edward Hoagland


Kontakt: eva.kroll@chihuahua.de
zertifizierte Hunde-Ernährungsberaterin

8

Freitag, 19. August 2011, 22:51

Hallo Eva, :-)

ich finde es toll, dass du dich mit jedem Hund als Individuum beschäftigst, dich auf jeden Hund neu einlässt und versuchst für jeden Hund den richtigen Weg zu finden! Ich finde, dass es wichtig und richtig ist, sich mit jedem Hund als Individuum zu befassen.

ICH für mich hatte aber auch nicht den Eindruck, dass Hundetrainer Kochrezepte zur Erziehung geben, sondern Richtlinien, also sozusagen einen Ausgangspunkt... irgendwie muss man schließlich die Problemlösung (falls ein Problem vorhanden ist) starten und beginnen...

Ich denke aber auch, dass es in WIRKLICH JEDER Branche Menschen gibt, die lediglich Geld scheffeln wollen, nicht mit Herz und Verstand bei der Sache sind, usw. Verallgemeinerungen finde ich jedoch nicht gut.

Liebe Grüße,
Sabi
..Chihuahuas sind Engel ohne Flügel..

http://www.wix.com/sabi36/chi-prince-charles

Eva

Forumshexe

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9

Freitag, 19. August 2011, 23:05

Hallo Sabi,

es gibt durchaus tolle Hundetrainer.

Aber die wirklich guten arbeiten eben nicht nach einer bestimmten "Methode", bilden sich selber weiter und sind immer offen für neue Erkenntnisse.

Leider sind sie in dem mittlerweile so weitem Feld diverser "Trainer" nicht immer leicht zu finden.

Was ich auch noch wichtig finde, das der Halter mit dem Trainer klarkommt, denn der beste Trainer nutzt ja nix, wenn ich das persönlich nicht nachvollziehen kann oder will.

LG
Eva+Rudel
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Ziehen Sie statt dessen doch mal die Möglichkeit in Betracht, selbst zu einem halben Hund zu werden.
Edward Hoagland


Kontakt: eva.kroll@chihuahua.de
zertifizierte Hunde-Ernährungsberaterin

10

Freitag, 19. August 2011, 23:10

Hallo Eva,

da hast du absolut recht!

Aber (blöd formuliert): "das Glück" fliegt einem in den wenigsten Fällen einfach zu - entweder man muss hart dafür arbeiten oder lange danach suchen.

Liebe Grüße,
Sabi
..Chihuahuas sind Engel ohne Flügel..

http://www.wix.com/sabi36/chi-prince-charles

11

Samstag, 20. August 2011, 00:30

Das Gute an der Vielzahl der sogenannten Hundetrainer ist, dass man auf Grund der verschiedenen Herangehensweisen derselben doch irgendwo von jedem was mitnehmen kann. Nicht alles, was diese "Kynologen" von sich geben ist Quatsch, vieles passt auch einfach nicht zu jedem Hund. Hier im Chihuahuaforum ist der liebevolle Typ schon auf Grund der Physis eher gern gesehen (und ich wäre froh wenn es davon noch mehr gäbe), aber das klappt nicht zwingend bei anderen Rassen. Und die immer gern zitierte und häufig verhasste "Dominanztheorie" kann in einigen Fällen durchaus stimmen. Wer schon häufiger mal einem großen Chihuahuatreffen beigewohnt hat, der sieht dass es da häufiger mal knallt und dann ist gut. Aber, falls ihr die Gelegenheit habt, geht mal zu einem Rottweiler oder Dobermanntreffen, das hat einfach eine andere Qualität.

Beispiel: meine Freundin hat einen Mischling (irgendwas herschutzhundiges mit was kleinerem dabei), der einen extremen Wach- und Schutztrieb hat. Wenn der loslegt, dann kommt man mit Leckerchen nicht mehr an den ran. Die einzige Option ist körperliche Einwirkung. Wenn ich im Dunkeln mit ihm die letzte Runde mache und ihm gefällt ein Passant nicht (die Wahrscheinlichkeit ist im Dunkeln bei über 90%), dann kriege ich den auch nicht mehr abgelenkt. Gehe ich den aber an indem ich ihn bedränge, so bekomme ich seine Aufmerksamkeit. Und die Erfahrung zeigt, dass das nur so geht. Es wird stetig etwas besser, aber die Unberechenbarkeit seinerseits und der mögliche Schaden, den er anrichten könnte, lassen auch meist keine andere Option zu.

Oder, unsere große (GalgoxJagwildwildschwein-Mix), wenn die loslegt und jagen will, dann geht keine positive Bestätigung mehr. Ich habe schon mehrfach erlebt, dass sie mich nicht mehr erkennt, weil sie so voller Adrenalin war. Das sind auch alles Sachen, die man nicht wirklich trainieren kann und die Arbeit mit solchen Hunden erfordert jahrelange Zeit (und in meinem Fall auch ein Herunterschrauben von Ansprüchen).

Übrigens bin ich nicht der Meinung, dass einem Hund gegenüber keine Aggression gezeigt werden darf. Hunde zeigen diese auch untereinander und es ist ein ganz natürliches Verhaltensmuster. Ich rede hier nicht von Schlagen o.ä., aber eine deutliche Ansage können manche Hunde sehr wohl vertragen. Natürlich sollte das in Maßen geschehen und der Situation entsprechen.

Es gibt sicher auch Sachen, die gar nicht gehen (ich sage nur Hans Schlegel und Co.), und Starkzwang lehne ich persönlich auch grundsätzlich ab (sonst hätte die Galga Brandwunden am Hals), aber ich habe ein Beispiel im Freundeskreis, wo das die letzte Option vor der Tötung des Hundes war (den ich heute mit meiner kleinen Tochter jederzeit spielen lassen würde). Oder wer mal miterlebt hat, wie ein Blindenhund allein auf Grund des Kostendrucks erzogen oder besser abgerichtet wird, der würde sich schütteln.

Für mich hat ein guter Hundetrainer vor allem die Fähigkeit zu erkennen, wie das Problem gestrickt ist. Das hat viel mit Erfahrung zu tun und einem guten Auge. Und dieses gute Auge haben nur die wenigsten. Ich denke, mittlerweile bei einer guten Trainerin gelandet zu sein und empfehle sie immer gern weiter. Sie hat keine besondere "Methode", vermarktet sich sehr schlecht (5€ für eine Stunde...), aber zeigt mir immer wieder für mich nachvollziehbar, warum mein Hund gerade jetzt das macht, was er macht.

Dass es soviele Ideologien gibt liegt ja auch daran, dass es für einen Hundetrainer sonst nicht wirklich viel Geld zu verdienen gibt. Ist halt die freie Marktwirtschaft.

Pascha

Chifreund

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12

Samstag, 20. August 2011, 12:38

Hallo Gabi, hallo Eva,

ich unterstütze voll und ganz Eure Ansichten und bin froh in diesem Forum zu sein.

LG
Ricarda+Paul

Ronald

Chifreund

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13

Samstag, 20. August 2011, 20:27

Hallo Gabi , danke . Könntest Du Deinen Beitrag vlt. oben anpinnen . Sollte jeder lesen .
LG Ronald
www.handelshaus-uckermark.de ~~~ Gönn` Dir was Schönes


14

Sonntag, 21. August 2011, 10:44

da stimme ich doch voll zu! jeder hund ist nun mal anders. und dafür muss man das gespür entwickeln. sogenannte hundetrainer....naja für tipps ganz gut. aber seine eigene methode ohne kritik zu dulden, ohne bildungsmassnahmen für das einzig wahre zu halten für alle hunde...so ein quatsch. und sich dann noch in den vordergrund zu spielen um sein eigenes egomanes wesen aufzupolieren...nein danke. sucht man sich 5 hundetrainer hat man 5 meinungen.

kimmy

Chifreund

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15

Sonntag, 21. August 2011, 13:05

Hallo Gabi,

ich kann dir da nur 100 % zustimmen und mich wundert es auch immer wie es diese sogenannten "Hundetrainer" schaffen ganz schnell eine bewundernde an den Lippen hängende Schar um sich zu reihen ?( das ist für mich schon fast beängstigend (erinnert mich so an gewisse Zeiten).......

wobei ich ja auch vieles ausprobiere und gefühlte eine Million Bücher über Hunde und Erziehung mir schon gekauft habe, aber eben dann alles auch sortiere und mir eine eigene Meinung bilde..... und ich lese eben auch gerne wissenschaftliche Bücher , also Studien über Wölfe und deren Lebensweise um erstmal eine Grundlage zu haben.... und ich nehme auch gerne Ratschläge und Hinweise entgegen, wenn jemand meine Hunde kennt und es wirklich eine Hilfe darstellt und ich auch weiß und einsehe, das ich da was falsch mache.......... aber das geht eigentlich auch nur, wenn man mich und meine Hunde kennt......

als vor dreieinhalb Jahren meine Kimmy (Chihuahua) hier einzog, war ich auch völlig ahnungslos und habe viele Fehler gemacht in der Hundeerziehung, habe dann auch gemerkt, dass Kommandos wie Sitz, Platz zwar hilfreich sind, aber letztendlich auch irgendwie nur Dressur bedeuten, die der Hund natürlich schnell lernt, aber es kommt ja darauf an, dass sie im richtigen Moment wirken, ...... wenn es darauf ankommt...... und dass das eben das Schwierige ist und nicht dem Hund diese Kommandos beizubringen, denn die lernt er ja i.d.R. in 10 Minuten....

aber Kimmy ist auch ein einfacher Hund , sie ist leicht abrufbar , wenig ängstlich und ich kann mit ihr überall hingehen, sie ohne Leine laufen lassen, selbst wenn Autos kommen , hört sie mir sofort.........

tja und wäre letztes Jahr im Oktober nicht Kimba (Phalenehündin) eingezogen, hätte ich vielleicht noch gedacht, es wäre ausschließlich mein Verdienst, dass Kimmy so ist wie sie ist......

nur Kimba ist eben ganz anders, sie ist ängstlich und auch jetzt noch nach fast einem Jahr muss ich bei ihr ständig auf der Hut sein....... sie neigt dazu zu flüchten...... sie traut sich nicht an Spaziergängern vorbei, nicht an anderen Hunden, Geräuche machen ihr auch Angst ......... und es ist viel schwieriger mit ihr......

und es liegt eben auch nicht alles am Halter und auch nicht alles am Abgabealter usw................. Kimmy haben wir mit 10 Wochen bekommen und Kimba war 16 Wochen alt und kommt von einem VDH-Züchter, beide sind aber bei liebevollen Züchtern aufgewachsen, bei denen wir das auch 3 Stunden beobachten konnten, bei beiden war die Mutterhündin ständig anwesend .................. aber gerade in der Zeitschrift Sitz, Platz, Fuß wurde letztens wieder das Abgabealter diskutiert und natürlich sind die meisten Chihuahuas viel zu klein und leicht um vor der 12 Woche abgegeben zu werden..... aber zu lange im Rudel zu verbleiben hat eben auch Nachteile, denn alles was der Hund zumindest nach der 12. Woche nicht kennt bereitet ihm schon große Probleme (-das kann man bei Kimba sehen) und je länger desto besser, dieser Meinung ist auch Herr Ganßloser nicht................. - wobei es sicher auch große Wesensunterschiede gibt bei den einzelnen Hunden- und Kimmy ist eher eine selbstbewußte wenig ängstliche und dadurch auch eher in sich ruhende Hündin, während Kimba eine unterwürfige, schüchterne und sehr sehr ängstliche Hündin ist.......

bei Kimba habe ich auch schon überlegt mal einen Hundetrainer hinzuzuziehen, ......... aber sicher keinen, der meint nur eine einzige - nämlich "seine" Theorie" würde zum Erfolg führen, weil er ja auch keine Probleme mit seinen Hunden hat :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: , der alles andere überhaupt nicht akzeptiert und "das als einziges Mittel in der Hundeerziehung sieht"......

ansonsten hätte ich aber keine Probleme damit, wenn er mich kritisieren würde im Umgang mit Kimba, wenn das sachlich geschieht und für mich auch nachvollziebar ist, bin da nämlich keineswegs blind mir gegenüber, kann da eigentlich schon was einstecken, weil ich ja auch gerne möchte, dass Kimba weniger ängstlich wird, denn für sie bedeudet eben auch jeder neue Spaziergang mit neuen Wegen "Stress" was man an ihrem hängenden Schwanz sieht" und das will ich ihr nicht ein Leben lang zumuten......

nur ist es eben auch schwer so jemanden zu finden, ich bin im Moment da auch auf der Suche......

und ich muss Xali auch Recht geben..... wenn man z.B. das Buch "die Pizzahunde" gelesen hat, weiss man auch, dass auch Hunde in einem Rudel die körperliche Zurechtweisung anwenden..... gerade auch bei Welpen..... deshalb finde ich auch dieses "er ist ein Baby" nimm ihn am Anfang überall mit hin usw. nicht so sehr angebracht.... denn ich finde schon, dass man auch einen Welpen zeigen sollte was er darf oder nicht( da braucht man als Mensch auch nicht körperlich werden) und ich glaube eben auch, dass ein Hund am besten alleine bleiben lernt wenn man es frühzeitig mit ihm übt...... d.h. von Anfang an auch schon mit 10 oder 12 Wochen in kleinen Schritten und nicht erst mit 6 Monaten.........weil da meine Erfahrungen nämlich auch eher in diese Richtung gehen...... mit Kimmy habe ich das so gehandhabt und sie hat keinerlei Probleme........ guckt nur kurz auf wenn ich komme...... während Kimba ja 16 Wochen im Rudel nie alleine sein musste und ich dann (ja ich gebe es zu Fehler) aus Mitleid (weil sie so ängstlich war) nicht alleine gelassen habe und schon gar nicht ohne Kimmy und sie kann es heute noch nicht zuverlässig (vor allen Dingen nicht ohne Kimmy)...... wir haben die Kamera einmal laufen lassen und sie 10 Minuten ganz alleine gelassen und sie hat ununterbrochen gejault............ ich müsste also mit ihr , was ich auch machen werde, das Training zum Alleinebleiben von Anfang an noch mal komplett durchziehen..... und ich weiß jetzt schon es wird viel viel schwieriger werden mit ihr "einjährige Hündin" als mit Kimmy "als 10 Wochen alter Welpe......

es gibt eben bei allem verschiedene Meinungen und alle haben irgendwie auch ihre Berechtigung, Fakten (wirkliche) sind mir noch nicht untergekommen.

Die einzige These die für mich undiskutabel ist, ist die, dass man einen Hund ruhig jeden Tag 6-8 Stunden alleine lassen könne - da sollte man sich dann lieber keinen Hund halten-

alles andere sind verschiedene Ansichten, die auf verschiedene auch wissenschaftliche Erkenntisse beruhen und die deshalb "meiner Meinung nach" auch immer und überall kontrovers diskutiert werden und nicht bei jedem Hund und in jeder Situation auch anwendbar sind......

Achja und dann kommt es ja auch noch darauf an, in was für Lebensumständen ich wohne und auch ein bisschen (finde ich) was ich von meinem Hund erwarte...... nicht jeder braucht einen "bei Fuß gehenden" und ständig aufs Wort hörenden Hund...... wobei gewisse Dinge schon eingehalten werden müssen - eben aus Rücksichtnahme den Mitmenschen gegenüber- . Wenn ich in einer belebten Wohngegend wohne , kann ich meinen Hund nicht ständig bellen lassen - weil sich sonst die Anwohner beschweren-

- wohne ich aber in der Pampa- muss ich das selbst entscheiden- und wenn es mich nicht stört- soll er doch jedesmal anschlagen

oder ein Beispiel meine Freundin mit Entlenbucher Sennenhund - auf dem Bauernhof- , der finde ich ein schönes Leben hat, auch wenn er nicht ins Haus darf, dennoch ist draußen immer jemand bei ihm, die Kinder spielen mit ihm- und er hat eine Aufgabe "hüten und bewachen" und die darf er auch noch ausüben - nämlich bellen wenn jemand am Hof vorbeigeht- tja und meinte Freundin meinte entsetzt zu mir " was deine Hunde dürfen nicht bellen- wenn einer am Garten vorbeigeht :D , das ist doch ihre Aufgabe :D - musste ich irgendwie auch darüber nachdenken- nur geht nunmal nicht bei uns :D .......

@EVa

ja, man merkt erst , wenn man mehrere Hunde hat, dass sie alle total unterschiedlich sind, ich habe auch drei Kinder großgezogen und da frage ich mich manchmal "haben die wirklich die gleichen Eltern :D - deshalb hätte ich es ja eigentlich wissen müssen-
und es ist auch nicht immer der Halter dran schuld - diese These finde ich auch irgendwie sorry "vermessen" , genau wie nicht immer "die Eltern" dran schuld sind..... es gibt so viele Einflüsse und Umstände z.B. muss der Hund ja nur eine einzige schlechte Erfahrung gemacht haben........... und über den Umkehrschluss sollte man auch nachdenken, einfacher Hund- Herrchen oder Frauchen- fühlt sich sicher- Hund wird noch einfacher- Frauchen fühlt sich gut usw...... während umgekehrt - ängstlicher unsicherer Hund- Frauchen fühlt sich unsicher- denkt sie macht Fehler- Hund wird dadurch noch unsicher- so entsteht ein Teufelskreis.............

finde ich übrigens sehr gut, dass du den Hundetrainer ablehnst- ich persönlich würde aber lieber jemanden mit Erfahrung fragen als jemandem mit "selbsternannten Allwissen-
- im Moment lese ich gerade "Die mit dem Hund tanzt" von Maike Maja Nowak- finde ich schon gut das Buch lässt sich auch leicht runterlesen, weil im Geschichtsstil geschrieben und mich interessiert halt die Art wie sie mit ihrer "ängstlichen Hündin" Frieda umgeht- -
lg
Melanie

PS
wollte noch mal hinzufügen, natülich habe ich mit Kimba in kleinen Schritten geübt, diese 10 Minuten waren nur ein Test.....
und natürlich züchtige ich meine Hunde nicht , nur die These es wird gar nichts Körperliches angewandt im Rudel, stimmt eben nicht, wenn man wissenschaftliche Bücher darüber liest und ich sehe es auch bei meinen beiden Hündinnen- die sich aber sehr gut verstehen- da gibts keine Probleme- war wohl Glück :D
Kauf einen jungen Hund und du wirst für dein Geld wild entschlossene Liebe bekommen.
Rudyard Kipling

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kimmy« (21. August 2011, 13:50)


kimmy

Chifreund

Beiträge: 395

Registrierungsdatum: 21. November 2008

Anzahl Hunde: 2

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16

Sonntag, 21. August 2011, 14:21

mir fällt noch was ein.....

oftmals bekommt man ja Ratschläge von Leuten, die überhaupt keine Probleme mit ihren Hunden haben oder aber eben einen selbstsicheren in sich ruhenden Hund- was man alles falsch macht und wie man es richtig machen müsste- obwohl sie gar nicht wissen wovon sie reden- manchmal sogar von Leuten die gar keinen Hund haben ?( :rolleyes: :rolleyes:

wenn jemand aber das gleiche Problem hat- erkennt man diesen Hundehalter i.d. R. an seiner anteilnehmenden und mitfühlenden Art sowohl Halter als auch Hund gegenüber und bekommt meistens dann auch wirklich gute Tips - dafür bin ich dann sehr dankbar-
Kauf einen jungen Hund und du wirst für dein Geld wild entschlossene Liebe bekommen.
Rudyard Kipling

17

Sonntag, 21. August 2011, 14:26

Hallo zusammen,

ich muss ehrlich sagen, dass ich bis jetzt nur sehr gute Erfahrungen mit Hundetrainern & Hundeschule gemacht habe.
Sie haben sich immer total viel Mühe mit uns gegeben und sind auf jeden Hund ganz individuell eingegangen.
Ich bin sehr froh, dort zu sein und muss ehrlich sagen, dass sich meine Hund nicht so entwickelt hätten, wenn ich nicht in der Hundeschule gewesen wäre.
Es gibt sicherlich auch schwarze Schafe unter den Hundetrainern, aber gibt es auch eine Vielzahl, die einen super Job machen :-)

Picolino

Chifreund

Beiträge: 636

Registrierungsdatum: 18. August 2010

Anzahl Hunde: 4

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18

Mittwoch, 14. September 2011, 18:03

Hallo meine lieben Forenhexen,

ihr sprecht mir aus der Seele!!!!!
Ich habe zwei total vom Charakter unterschiedliche Chis. Elvis kam als total ängstlicher und unsicherer Hund mit 7 Jahren zu uns, der nichts vom Leben kannte und wusste und seit kurzem lebt ja die Bella (3 Jahre) bei uns, die Gott sei Dank noch nie schlechte Erfahrungen machen musste und eine total selbstsichere freche Hexe ist. Elvis hat zwar viel von seiner Unsicherheit abgelegt aber man muss ihn immer noch mit Samthandschuhen anfassen da er ein ganz sensibler Kerl ist. Bella erschrickt nichts und sie stellt eher auf Durchzug wenn sie nicht hören möchte.
Meinen Elvis muss man nur scharf anschauen dann folgt er aber die Madam braucht immer eine extra Einladung :-)

Ich habe schon ein seit ich 12 Jahre alt war Hunde und jetzt bin ich ja schon stolze 45 und ich kann mit stolz sagen, dass ich es bisher immer ohne Hundetrainer geschafft habe, dass meine Hunde sich zum guten Begleithund entwickelten. Einzig mit meinem Bobtail besuchte ich eine Welpenschule, die anderen Hunde kamen immer zu mir, als sie schon älter waren. Ich kann mit meinen Hunden überall hin, sie sind gut sozialisiert und verträglich mit anderen Hunden und wenn Bella mal wieder auf stur schaltet muss ich echt lachen weil das halt Bella ist und wir sie genau so lieben. Meine Tochter folgt mir ja schliesslich auch nicht immer :-)

Meine Freundin gibt gerade ein Vermögen für eine sog. Hundetrainerin aus und lernt dabei Dinge, die ich absolut nicht nachvollziehen kann und auch völlig unnötig finde, (z.b. muss ihr Chi lernen ihr ein Leckerchen aus dem Mund zu nehmen - äh - wollen wir zum Zirkus oder was?
Genauso muss sie während ihr Chi jemanden in das Bein beisst loben damit er merkt, dass es nicht schlimm ist und lauter so quatsch. Mir sträuben sich oft die Haare wenn sie mir erzählt, für was sie wieder mal einen Hunderter bezahlt hat. Denke, dafür braucht man keinen Trainer. Die Probleme liegen bei ihr zu Hause denn sie und ihre Tochter machen den Kleinen total irre weil sie immer beide gleichzeitig auf ihn einkeifen und da blickt der Kleine gar nicht mehr wohin und was er tun soll.

Na ja, bei der Hundeerziehung finde ich ist es wie bei der Kindererziehung. Jeder macht es nach seiner Art und Fehler gibt keiner gerne zu und ich habe das bei Eltern, bei Pferdeleuten und Hundehaltern gleicher maßen erlebt, dass jeder dankt er macht es perfekt. Nur komisch, dass es soviel durchgeknallte Kinder und Hunde gibt :-) und der Markt von Supernanis und Hundetrainer boomt ja nicht umsonst.
Liebe Grüße
Susanne, Annabell (Bella), Elvis u. Co.


Ein Tag ohne Hund ist ein verlorener Tag

Diny2012

unregistriert

19

Donnerstag, 8. März 2012, 16:46

Ich gucke das momentan ganz gerne auf Sky da ich aber allgemein TV sehr kritisch gegenüberstehe, möchte ich nicht wissen was davon "echt" ist und was davon nur gespielt ist.
Wahrscheinlich werde ich jetzt auseinander genommen aber ich glaube nicht an Tierkommunikation.
Ich habe ich eine Verwandte die erst eine Ausbildung zur TK gemacht hat.
Sie bat mich mti einen meiner Vögel zu "sprechen". Ihr reichte ein Foto und dann schrieb sie mir Sachen das ich fast lachen musste:

zb ich mag nur die schwarzen Körner oder der Käfig könnte größer sein. Der Raum könnte ruhiger sein usw. (Käfig steht im Schlafzimmer)
Der Vogel ist leider nach 7 Tagen gestorben.
Er hatte nie etwas und auch keine Anzeichen krank zu sein. Er lag Morgens plötzlich tot im Käfig.

Glaubt ihr an Tierkommunkation ?

Sorry wenn es nicht ganz so reinpasst aber ich wollte nicht einen extra Thread dafür aufmachen.

PS: Da bald ein Chi Welpe einzieht werde ich mich von der Person so gut es geht fernhalten.

Gabi

Forumshexe

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20

Donnerstag, 8. März 2012, 18:20

Hallo,

Tierkommunikation ist in meinen Augen der größte Schwachsinn, den es gibt.

LG Gabi
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