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Gabi

Forumshexe

  • »Gabi« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 11. November 2008, 14:15

Hundemafia/Hundehändler

Ich hoffe, dass sich bald auch jeder Käufer strafbar macht, der einen Welpen unter 8 Wochen kauft. Der Hundehandel mit zu jungen Welpen nimmt ständig zu, das ist nicht nur eine Gefahr für die Welpen selbst sondern insbesondere für die inländischen Hunde, die durch diese Importhunde extrem gefährdet sind, sich eine ansteckende tödliche Krankheit zu holen, denn diese Importwelpen sind in der Regel nicht geimpft und wenn sie es sind, ist die Impfung in der Regel nicht sonderlich wirksam, das sie viel zu früh geimpft werden.

http://www.rp-online.de/public/article/a...tschland/418464

Dasselbe gilt für südeuropäische Importhunde, die unter dem Deckmantel des Tierschutzes an mitleidige Käufer an den Mann gebracht werden, auch hier gibt es in zunehmendem Maße reichlich Fälle von illegalem Hundehandel, wo selbst Tierheime verstrickt sind und die Staatsanwaltschaft tätig wurde. Die Behörden warnen immer wieder eindringlich vor derlei Importen. Wer sich darauf einlässt, sollte sich vor Ort selbst überzeugen und ein Bild von der Tierschutzorganisation machen. Denkt mal darüber nach, wieviel Missbrauch mit menschlichen Adoptionen gemacht wird, wo Kinder sogar ihren Müttern geraubt werden, um an reiche Amerikaner oder Europäer als Adoptivkinder vermittelt zu werden, die dafür viel Geld hinlegen. Fallt bitte nicht auf die Mitleidstour obskurer Oranisationen rein. Wer sich selbst kein Bild vor Ort machen kann, sollte die Finger von Vermittlungen lassen!

hier noch ein link über Hundehandel: http://en.vier-pfoten.org/website/output.php?id=1215&language=2 mit jeweils links zu einem Video http://www.4-paws.org/movie/welpench.wmv ,

und einer Petition https://www.secureconnect.at/4pfoten.at/petition/0709/index.php, die man unterschreiben sollte, wenn man gegen Hundehandel ist.
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Kontakt: carambamu@googlemail.com

2

Freitag, 27. Februar 2009, 08:50

das der illegale hunde verkauf stark zu nimmt merke auch ich immer wieder.
wenn man vor allem auf einer seite immer wieder liest: chihuahua welpe zu verkaufen. und dann darauf antwortet bekommt man immer wieder die gleichen bilder der welpen zu gesandt auch wenn es unterschiedliche inserate und absender sind.
diese (entschuldigung für den ausdruck) fiesen verbrecher wollen einem die hunde alleine per flugzeug von kamerun nach deutschland oder nach österreich schicken.
wie kann man solchen leuten das handwerk legen?
die armen kleinen tiere.
lg
katharina

Gabi

Forumshexe

  • »Gabi« ist der Autor dieses Themas

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3

Freitag, 27. Februar 2009, 08:55

Hallo Katharina,

die "Verkäufer aus Kamerun" sind das geringste Problem. Die zocken "nur" das Geld der Dummen ab, die sich auf solch dubiose Versprechungen einlassen. Diese Leuten haben gar keine Chis zu verkaufen, die nehmen die "Anzahlung" und waren nie mehr gehört oder gesehen. Das ist zwar schlimm, aber nicht Tierschutzrelevant, das sind Trickbetrüger, die von der Dummheit der Leute leben.

Und meine ganz persönliche Meinung dazu ist, "wer so bescheuert ist und sich auf so eine Art und Weise einen Hund kaufen möchte, nur um Geld zu sparen, dem gehört es auch nicht anders".

Gruß

Gabi und Mädels
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ö-Gast5

unregistriert

4

Freitag, 27. Februar 2009, 17:01

Nur mal eine Zwischenfrage:

Was geschieht eigentlich mit den Hunden die keinen Käufer finden?

Hundefutter?

ö-Gast5

unregistriert

5

Samstag, 28. Februar 2009, 00:08

Hallo,
meine Frage ist durchaus ernst gemeint!
Ich habe mir schon oft die Frage gestellt was passiert eigentlich mit den Hunden und Katzen die keine neue Bleibe finden.
Tagtäglich lese ich in Zeitungen,Wochenblättern oder an schwarzen Brettern von Tieren die ein neues Heim suchen.

Ein Wurf, egal ob vom Züchter oder Vermehrer, hat ja meistens mehrere Nachkommen.

Die süßesten, goldigsten oder mutigsten sind recht schnell weg. Und der Rest?

Unsere Jungs, gehörten auch zum Rest.
Unseren Dalmatiner wollte auch keiner. Wir haben Ihn dann billiger bekommen.

Meine Frage ist unangenehm,aber vielleicht kann Sie mir jemand beantworten.

Barbara

Chifreund

Beiträge: 877

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6

Samstag, 28. Februar 2009, 12:09

Hallo Thomas,

zu "Was geschieht eigentlich mit den Hunden die keinen Käufer finden ?" :

Ich hätte diese Zwischenfrage nicht gestellt.
Auf sie eine Antwort zu finden reicht unsere Phantasie bei weitem nicht aus.

Ich denke, jede Antwort muß sehr betrüblich ausfallen.
Überlegungen in dieser Richtung dürften Hundehändlerm und Hundemafia die Mitleidsmasche sogar noch erleichtern.
Deshalb hätte ich die Frage selber nicht aufgeworfen.

Oft drohen diese Produzenten ganz offen, daß nicht zu verkaufende Hunde sonst "eingeschläfert werden müssten", in Anführungszeichen gesetzt, da fadenscheinige Gründe vorgeschoben werden und weil ich in solchen Fällen eher ein gewaltsames Ende befürchte.

Als Hundefutter enden wohl die wenigsten. Vermutlich nur solche, die via Tierarzt einer Tierkörperbeseitigungsanstalt (ein furchtbares Wort) zugeführt werden. Die meisten nicht verkäuflichen Hunde werden aber eine Tierarztpraxis niemals sehen.

Hundehändler bzw. -mafia werden wahrscheinlich die möglichen "Vertriebswege" von oben nach unten durchlaufen.
Zuerst überteuert im Internet anbieten, schließlich etwas "günstiger" und am Ende auf irgendeinem ausländischen Wochenmarkt solche Hunde verschleudern.
Auch ein Erlös von 30,-- Euro erscheint ihnen dann besser als gar nichts.
Wenn auch das nicht gelingt, werden diese Hunde wohl ausgesetzt.
Bestimmt nicht angebunden vor einem Tierheim.
Eher irgendwo abgelegen im Wald.
Wenn die Hunde "Glück" haben, ohne vorher durch ihre Besitzer noch so verletzt zu werden, um ein Zurücklaufen zu verhindern.
Solche Hunde dürften also meist jämmerlich zugrunde gehen, überfahren werden, verhungern, erfrieren ...

Gottseidank finden sich doch noch Menschen mit Herz, die ausgestoßenen armen Fundtieren einen liebevollen Platz und spätes Lebensglück bieten.

Liebe Grüße
Barbara
" a single rose can be my garden ... a single friend, my world " (Leo Buscaglia)

ö-Gast5

unregistriert

7

Samstag, 28. Februar 2009, 22:59

Hallo Babara,
diese Frage beschäfigt mich schon eine lange Zeit. Immer wieder habe ich es verdrängt genauer nachzufragen.

Aber Auf Grund der vielseitigen Themen die hier im Forum angesprochen werden und der durchaus
kompetenten Recherchen und Antworten verschiedener Teilnehmer fühle ich mich mit meiner Frage
hier gut aufgehoben.

Ich weiß das eine Antwort darauf weh tun kann.
Ich bin ein realistischer Mensch und habe schon gewisse Vorstellungen was mit den Tieren geschieht.

Ich lese aber auch immer wieder die berechtigten Streitgespräche zu Vermehrern und Züchtern.
Aber so richtig auf den Punkt gebracht wird es nicht.

Ich Denke einfach nur weiter:
Was geschieht mit den Tieren die keiner will?
Der Markt ist schon lange Zeit gesättigt. Es wird über Bedarf produziert.
Die Anzeigenblätter sind überfüllt, in den Tierfachgeschäften hängen die Angebote dreifach übereinander.

Ich will keinen verletzen oder zu Alpträumen treiben.

Aber vielleicht hat ja ein Forumsmitglied eine schlüssige Antwort für mich.

ö-Gast5

unregistriert

8

Samstag, 28. Februar 2009, 23:06

Hallo Babara,
ich habe mir Deinen Posting noch einmal durchgelesen,
aber meinen eigenen kann ich leider noch nicht editieren.

Du hast meine Frage ja schon weitgehend beantwortet.

Sorry,

ich werde mich aber auch einmal auf die Suche machen und versuchen eine Antwort zu finden.

Barbara

Chifreund

Beiträge: 877

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9

Sonntag, 1. März 2009, 01:13

Hallo Thomas,

ich schreibe gerne noch ein bißchen mehr, weil ich es für ein sehr wichtiges, leider oft verdrängtes Thema halte.

Wenn dieser und zugehörige Beiträge besser in einer anderen Rubrik aufgehoben wären, mögen sie bitte verschoben werden.


Es war keineswegs kritisch gemeint, zu schreiben, daß ich die Frage nicht gestellt hätte.

Auch ich halte mich -zeitweise- für realistisch. Daß trotz der längst bestehenden Marktsättigung hemmungslos produziert wird, ist uns allen wohl nicht entgangen.

Vielleicht wird zusätzliche Nachfrage geweckt durch absolute Tiefstpreise bei den Angeboten. Dadurch - und durch Mitleid mit der Kreatur- läßt sich wohl mancher zur Anschaffung eines Hundes hinreißen, der keinen Hund erwerben würde bei ausgeglichenem Markt und weniger offenkundigem Tierleid.
So angeschaffte Tiere erreichen oft ihr normales Lebensalter nicht. Dadurch werden wahrscheinlich wieder -eigentlich vorzeitig- Ersatzkäufe vorgenommen von mitleidigen Menschen, sodaß sich eine höhere "Fluktuation" der Tierhaltung ergibt. Die trotz Marktsättigung wohl immer noch hinreichend Umsatz bringt.

Ich sehe es wie Du selbst.
Realistisch kann ich mir das Schicksal vieler "Überzähliger" nicht vorstellen.
Deshalb mein Hinweis auf für uns Unvorstellbares.

Mit Deiner Frage hast Du gewiß nicht jemanden verletzt oder verstimmt.

Verletzt werden die Tiere.
Durch gewissenlose Geschäftemacher.
Und durch unsere Gesellschaft, in der Trend und Nachfrage nach dem Schnäppchen-Hund unverändert anhalten.

Wegen dieser Nachfrage kann ich nicht einmal jeden Tier-Produzenten verdammen.
Vor allem nicht den, der selbst in menschenunwürdigen Umständen lebt.
Denken wir zum Beispiel an die ghettoartigen Sinti- und Roma-Siedlungen etwa in der Slowakei mit erschreckender Armut und höchster Arbeitslosigkeit.
Daß es dort üblich ist, mit spärlichen Abfällen kleine Hunde nebenher zu halten und zu vermehren, um sie an einfältige Touristen oder über Kuriere nach Mitteleuropa zu verkaufen, kann ich ihnen nicht verdenken. Zu einem Preis pro Hund, der ihrer Familie vielleicht das Überleben für einen Monat ermöglicht.
Dank unserer -in diesem Punkt unkritischen- Gesellschaft sind solche Hunde oftmals die einzige Ware bzw. Möglichkeit, mit der dort überhaupt legal Einkommen zu erzielen ist.

Seriöses Züchten zum Erhalt bestehender Haustierrassen als Kulturgüter ist kein Geschäft.
Verdienen läßt sich dagegen mit professioneller, fabrikartiger Haustierproduktion minderer "Qualität" und dem Handel.
Eine Schattenwirtschaft und eine ganz dunkle Seite unserer Gesellschaft.

In diesem Forum wird bestimmt niemand angeprangert, der sich entschieden hat, ein Tier des von Dir genannten "Restbestandes" bei sich aufzunehmen.
Nur sollte dieser wissen, was er damit tut. Und sich meiner Meinung nach entscheiden für ein Tier in Not, das nicht aus dem Handel stammt.
Sonst leistet er auch einen -zugegeben kleinen- Beitrag, daß Produktion und Handel weiter am Laufen gehalten werden. Die eigentlich ausgetrocknet werden sollten.
Und er sollte nicht meinen, mit einem so erworbenen Hund ein Tier erhalten zu haben, mit dem wiederum gezüchtet werden kann.

Wie schwer es ist, standhaft zu bleiben im Angesicht einer armen herrenlosen Kreatur, wissen wir alle.
Wer sie zu sich nimmt, hat bestimmt ein großes Herz.
Deswegen werde ich hier niemanden kritisieren.

Ein besonderes Anliegen des Forums ist jedoch Aufklärungsarbeit.
Damit man nicht auf die Tour von Hundemafia und Hundehändlern hereinfällt.
Womöglich im Glauben, ein gutes Werk getan zu haben, wenn man ihre Ware kauft.
So sehe ich es.

Liebe Grüße
Barbara
" a single rose can be my garden ... a single friend, my world " (Leo Buscaglia)

heidi0906

unregistriert

10

Mittwoch, 24. Februar 2010, 15:18

großes herz

Hallo Bamby,
ich habe die Beiträge sehr aufmerksam gelesen und habe viel gelernt. Ich bin so ein Mensch, der ein riesengroßes Herz habe. Oft bin ich damit auf die Nase gefallen... Ich weiß, ich bin nicht "Mutter Theresa" und ich verfüge nicht über die Mittel und Möglichkeiten jeder notleidenden Kreatur zu helfen. Es tut nur so unendlich weh diese kleinen Geschöpfe zu sehen und zu glauben, dass sie warscheinlich keine Chance haben, ein Leben zu leben, dass ihnen gut tut.
Ich kann verstehen, dass es wichtig ist Menschen, die so profit g... sind zu stoppen. Ich finde Euren Einsatz auch absolut bemerkens und bewundernst wert.
Was können Menschen wie ich tun um sich gegen diese Not zu wapnen? Ich habe den Beitrag gelesen und mir gehen diese Welpen einfach nicht aus dem Kopf....
Es ist sooo schrecklich, was Menschen bereit sind für ihren Vorteil zu tun...
Ich hoffe ich kann noch viel von euch lernen.
LG Heidi

Oskar

Forenmagier

Beiträge: 1 189

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11

Mittwoch, 24. Februar 2010, 17:11

Hallo Chifreunde,
dieses habe ich als Kommentar bei
http://www.animal-health-online.de/klein…1/#comment-1321
eingetragen.

Zitat

Hallo,
solange es bei den Käufern die “Geiz ist Geil” Mentalität gibt, wird es den Hunde/Tierhandel weiterhin geben.
Gibt es diese Käufer nicht, würden die Vermehrer und Händler auf dem trockenen sitzen.
Gruß
Oskar
Gruß Oskar
Was wir wissen, ist ein Tropfen, was wir nicht wissen, ein Ozean. (Isaac Newton)
Jeder hat ein Recht auf seine eigene Meinung, aber niemand hat ein Recht auf eigene Tatsachen.
Viele Menschen wissen von ihren Hunden nicht viel mehr, als was sie gekostet haben. (Horst Stern)

sternkreis

unregistriert

12

Donnerstag, 25. Februar 2010, 10:39

Zum heulen...

Es ist wirklich zum heulen, wie einige Menschen mit kleinen Hunden handeln. Ich lese auch viel darüber und setze mich immer wieder durch Tierschutzaktivitäten für Hunde ein.

Da mein Mann und ich sehr viel in Sachen "kleine Hunde" unterwegs sind, (Ausstellungen, Chi-Treffen, Messen) werden wir Gott sei Dank immer wieder gefragt, wo man Chihuahua-Welpen kaufen kann. Wir selber züchten nicht. Unser Balou ist eigentlich zuchttauglich, aber da er an Epilepsie erkrankt ist, können wir ihn natürlich nicht als Zuchtrüde einsetzen.

Wir kennen einige sehr gute Chihuahua-Züchter, die wir mit gutem Gewissen empfehlen können. Das haben wir bereits mehrfach getan und obwohl die Welpen zwischen 750 und 950 Euro kosten, werden sie gerne genommen. Das hat noch niemand bereut.

Eine Übergabe auf Parkplätzen und zwischen Tür und Angel ist immer verdächtig! Auch MIni-Chi´s , die als extra klein angeboten werden und Welpen die zu früh abgegeben werden sollten immer die Alarmglocken läuten lassen.

Es ist traurig, aber man kann sich eigentlich nur auf gute Empfehlungen verlassen. Selbst Züchter, die ein par Chi´s im Wohnzimmer haben und eine heile Welt vortäuschen, können im Keller eine versteckte Vermehrungsanstalt haben.

Ich glaube, das Leid im Untergrund ist größer als wir ahnen und der einzige Weg, das zu stoppen ist, das jeder Kaufinteressent mit offenen Augen und Ohren an die Sache herangeht. Ganz wichtig ist auch das Gefühl und die innere Stimme. Wir haben nur verlernt auf sie zu hören. Sollte nur ansatzweise ein seltsames Gefühl beim Welpenkauf aufkommen, dann muß man das hinterfragen.

Auch Foren, wie dieses sind extrem hilfreich und ich würde mir wünschen, dass sich jeder vor dem Kauf erst einmal so richtig hier durchliest...

Ulli

Chifreund

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13

Donnerstag, 25. Februar 2010, 13:01

Hallo!
Was mich besonders ärgert, ist, daß das österreichische Gesetz bei diesen geschmuggelten Hunden keine Beschlagnahe durch die Behörden vorsieht.
Das heißt, die Welpen werden bei uns in einem Tierheim aufgepäppelt und dann meist an den Besitzer zurückgegeben. Als vor einem Jahr der Transport mit mehr als 100 Welpen aufgegriffen wurde, wurden die Tiere zwar vom Tierheim vermittelt, aber der Kaufpreis wurde nach Abzug einer Pflegegebühr, an den Hundehändler übergeben. Der konnte davon seine Strafe zahlen.
Ich finde das soooo zum ko...
Geschmuggelte Zigaretten fallen dem Staat zu, desgleichen andere Schmuggelware, aber bei Hunden greift das Gesetz nicht.

LG Ulli
Chichi und Westidame Gucki leben in meinem Herzen weiter (Chiwest),
jetzt begleiten mich Hexi und Yana.

14

Donnerstag, 25. Februar 2010, 16:01

Hallo,

das schlimme aber daran ist das es immer Käufer geben wird, solange es nicht verboten wird! Ich kenn ja welche die hören auch nicht denen ist das alles egal, die sehen nur das Geld das es da ja viel billiger ist. Wenn man sich keinen Hund vom Züchter leisten kann, dann soll man sich doch gar keinen holen, weil was ist wenn er mal krank ist, wenn er operiert werden muss. Das ist den meisten so egal! Aber Geld für neue Möbel, Klamotten, einen extra großen Fernseher und hundert Handyverträgen hat man trotzdem! Man wird es vielleicht nie schaffen es werden nur immer mehr!

Gabi

Forumshexe

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15

Dienstag, 23. November 2010, 11:00

Ohne Papiere illegal importiert: Acht junge Yorkshire Terrier eingeschläfert

Tinglev (aho) – Bei einer Routinekontrolle auf der Autobahn in Grenznähe zu Deutschland wurden am Sonntag von der dänischen Grenzpolizei im Fahrzeug eines Polen acht junge Yorkshire Terrier entdeckt. Wie die Zeitung „Der Nordschleswiger“ berichtet, konnte der Mann für die Tiere keine Import- und Impfdokumente vorlegen. Der Pole musste 24.000 Kronen Strafe zahlen – 3.000 für jedes Tier. Die Welpen bezahlten mit ihrem Leben. Sie wurden entsprechend der dänischen Rechtslage von einem Tierarzt eingeschläfert, so das Blatt. Die Überlebenschancen der nicht geimpften Welpen wären schlecht und eine Unterbringung hätte eine mehrwöchige und kostspielige Quarantäne nach sich gezogen, so der Wachhabende der Grenzpolizei im Gespräch mit der Zeitung.

In Dänemark werden immer wieder illegal importierte Hunde euthanasiert. Im November 2008 wurden nicht weniger als 33 illegal und unter erbärmlichen Umständen eingeführte Hundewelpen entdeckt, erinnert die Zeitung. Sie waren geschwächt, von einem Parvo-Virus befallen und wurden allesamt eingeschläfert. Im Januar 2009 traf es zwölf Welpen, die von zwei Ungarn gen Norden verfrachtet wurden. Auch diese Welpen wurden eingeschläfert. Die beiden Ungarn kamen mit einer Geldstrafe von 2.000 Kronen davon, so das Blatt.

(c) Copyright Dr. M. Stein, Am Kiebitzberg 10, 27404 Gyhum
WWW: http://www.animal-health-online.de
E-Mail: manfred.stein@t-online.de
Impressum / AGB
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Kontakt: carambamu@googlemail.com

16

Dienstag, 23. November 2010, 11:11

Hallo!

Das ist sehr traurig, die armen Hündchen. Gibt es da keine Tierschutzorganisationen die diese Welpen retten könnten? Bei uns gibt es das Nitra-Auffanglager, die nehmen diese Tiere auf und geben sie nach Untersuchung und ev. ärztlichen Behandlungen auf Pflegestellen und auf gute Plätze ab.

LG

Traude

Beiträge: 1 523

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17

Dienstag, 23. November 2010, 14:13

Hallo,
da fragt man sich was besser ist, wenn die Welpen nicht entdeckt werden und bei einer Familie landen oder wenn sie entdeckt und eingeschläfert werden.
Ich verstehs nicht, das sollte doch eigentlich ein neuer Start in ein besseres Leben sein. Grausam.
Liebe Grüße von Maria & Fred & Sammy

Scarlet

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18

Dienstag, 23. November 2010, 14:26

Hallo,
das ist wirklich schrecklich... :( X(

@fredi: Eindeutig: Einschläfern!!

Carolin

unregistriert

19

Dienstag, 23. November 2010, 14:31

Hi

Ich kapier grad was nicht... is zwar schon ein altes Thema, aber ich habs grad erst gelesen. Warum sind Flugpatenschaften unzulässig? Wir (meine Schwester und ich) machen das immer. Is zwar etwas Aufwand, aber is einfach schön zu sehen wenn die neuen Besitzer ihren Hund bekommen...

Die Hund sind ja all gechipt und geimpft, sonst würden sie ja gar nicht in das Flugzeug dürfen. Oder galt der rote Text oben nur für Welpen?

Ich selbst wollte letzte Jahr einen Chi aus einer Perrera mit rüber nehmen, aber es ging nicht wegen der noch fehlenden Impfungen. :-( Armes kleines Mäuschen...

Das mit Dänemark ist heftig. Die Menschen die die armen nicht geimpften Hunde nach Dänemark bringen sind wirklich absolut skrupellos. Sie wissen doch was dann passiert...
Das es da keine Auffanglager und Quarantänestationen gibt ist schade.

Aber klar, ist auch eine finazielle Frage, steht ja dabei.

Carolin

unregistriert

20

Mittwoch, 24. November 2010, 10:52

Hi Lorena,

puh, dann ist bei uns immer alles okay. Es steht die Tierschutzorga im Impfpass und ich kenne keine Tierschutzoga, die nicht die Genehmigung gemäß §11 Tierschutzgesetz hat. Denn ohne die darf man in Deutschland kein Tierheim, keine Tierschutzorga gründen und betreiben. So sagt mir das VetAmt.
Blöd wäre, wenn man auf eine Tierschutzorga reinfällt, die gar keine ist:-(

Ich übernehme nur Flupatenschaften für Organisationen die ich kenne.